Allgemein · Alltag

„Risikogebiet“ Frankfurt am Main

Hallo ihr Lieben,

aufgrund der steigenden Zahlen an Coronainfizierten in Frankfurt am Main gelten hier ab morgen verschärfte Regeln.

Unter anderem gibt es eine Sperrstunde ab 23:00 Uhr und eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an belebten Orten, wie der Zeil oder dem Opernplatz. Die genauen Vorkehrungen könnt ihr gerne hier nachlesen.

Für mich sind die neuen Vorschriften erst einmal gar nicht so schlimm.

Da ich nur zum Arbeiten nach Frankfurt rein fahre, betrifft mich das Allermeiste eigentlich gar nicht. Meinen Mund-Nasen-Schutz trage ich so oder so während ich in der S-Bahn sitze oder auf diese warte – ich habe ihn also immer mit dabei. Einzig, dass ich ihn nun auch in meiner Mittagspause tragen muss, wird nun neu für mich werden. Denn ich arbeite in der Nähe des Opernplatzes und verbinge dort oder an der Zeil meine Pause bzw. mache dort kleinere Erledigungen. Aber ich glaube, auch daran kann man sich gewöhnen.

Dass die neuen Regeln nicht bei jede*m auf Zustimmung treffen, versteht sich von selbst.

Ich persönlich verstehe den Sinn einer Sperrstunde nicht. Denn ich glaube nicht, dass die Gaststätten und deren Besucher*innen Hauptschuld an dem rapiden Anstieg der Fallzhahlen haben. Vielmehr glaube ich, dass es private Zusammenkünfte sind, bei denen sich weder an die Abstandsregeln, noch an die Hygienevorschriften gehalten werden. Hier steckt man sich an und nimmt das Virus mit in die Stadt, wo man es dann „verteilt“.

Es ist schade, dass nun Viele wegen der Leichtsinnigkeit Einzelner wieder mit Einbußen zu rechnen haben. Schon beim Ausbruch der Pandemie mussten alle Gaststätten schließen – da erzähle ich nichts Neues – und die Wirte/Inhaber*innen mussten und müssen um ihr Überleben kämpfen. Wenn man jetzt wieder die Gatsronomen belastet, kann der Schuss auch nach hinten losgehen und wir haben bis zum Ende des Jahres keine Gaststätten mehr – um das mal ganz provozierend zu formulieren.

Doch trotz aller Kritik an der Entscheidung glaube ich trotzdem, dass die Stadt Frankfurt hier mit bestem Wissen und Gewissen handelt. Einfach um ALLE zu schützen.

Wollen wir hoffen, dass es hilft und wir bis in zwei Wochen wieder „normal“ durch Frankfurt schlendern können – immer unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Zusammen schaffen wir das!

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr und eure Liebsten gesund seid.

Eure Ann

Foto von Anna Shvets auf pexels

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